Sozialpraktikum

Das Sozialpraktikum in Klasse 10

In der 10. Klasse wird im Rahmen des Religionsunterrichts ein zweiwöchiges  Sozialpraktikum in  Alten- und Pflegeheimen in und um Osnabrück durchgeführt.

Ziel sind die Stärkung sozialer Kompetenzen und die Förderung von Verantwortungsbewusstsein. Im Vorfeld werden die SchülerInnen im Unterricht darauf vorbereitet und sensibilisiert.  Die  Nachbereitung schließt mit einem gemeinsamen Gottesdienst ab.


Lernkompetenztag der 10. Klassen

Mit Simulationsanzug das Altern "erlebt"
Erich-Maria-Remarque-Realschule veranstaltet lehrreichen
Projekttag zur Vorbereitung des Sozialpraktikums

Wie auch in den vergangenen Jahren führt die Remarque-Realschule in den  10. Klassen wieder ein zweiwöchiges Sozialpraktikum durch.In Zusammenarbeit mit unterschiedlichen sozialen Einrichtungen und Osnabrücker Alten- und Pflegeheimen lernen Schülerinnen und Schüler hier, sich in die Lebenssituation alter Menschen, Demenzkranker und Behinderter einzufühlen. So sollen sie vielfältige Erfahrungen sammeln und Verständnis für die Notwendigkeit eines respektvollen Umgangs mit diesen Menschen  erlernen. Zur Vorbereitung fand am 17.09.2015 zu diesem Thema ein Projekttag statt. An diesem Tag lernten die Schülerinnen und Schüler, sich in die verschiedensten Situation hineinzufinden, z.B. durch einen Rollstuhl- oder Blindenparcours.
Neu in diesem Jahr war "Gert", ein so genannter Simulationsanzug,  den eine Mitarbeiterin der Grone Berufsfachschule für Altenpflege demonstrierte.  Trägt man diesen Anzug,  werden durch technische  Vorrichtungen wie z.B. Gewichte die körperlichen Einschränkungen älterer Menschen auch für Junge spürbar  gemacht: wie z.B. fühlt sich ein 80jähriger Mensch beim Treppensteigen?Verschiedene Brillen zeigten,  wie die Wahrnehmung der Umwelt sich verändert,wenn man unter einer nicht heilbaren Augenkrankheit leidet. Mit neuen Einsichten über die Probleme älterer und behinderter Mitmenschen und vor allem für deren Ursachen sensibilisiert,  war die Bereitschaft zum sozialen Engagement geweckt und die Schülerinnen und Schüler verließen nacheinem spannenden Schultag die Schule - froh darum, ihre Berührungsängste und Bedenken abgebaut zu haben.

Daniela Ostendorf