Kunstprojekt mit dem Gymnasium in der Wüste

Unter dem Projekttitel „In meiner Nähe“ arbeiten in diesem Schuljahr die Erich-Maria-Remarque-Realschule und das benachbarte „Gymnasium in der Wüste“ im Fach Kunst zusammen.

"Was heißt schon: In meiner Nähe? Was verbirgt sich unter dem Projekttitel?" Das überlegten sich die Schülerinnen und Schüler der beiden Schulen und trafen sich am letzten Freitag mit ihren Kunstlehrerinnen Frau Föcke (GidW) und Frau Hanneken (EMR) in der EMR.

Die Klasse 9a und der WPK-Kunst 9/10 präsentierten ihre ersten Ideen zum Thema im Kunstraum der EMR und entwickelten weiter Pläne zur Zusammenarbeit.

Wir halten euch auf dem Laufenden und hoffen, dass wir bald Ergebnisse zeigen können!

Mit vielen Grüßen aus dem Projekt und bis bald!

kUnstprojekt

 

 

 

Kreative Gestaltung von Türen zum Reformationsjubiläum

Zum Projekt „Türen in der Zukunft“ zum Reformationsjahr gestalteten vor den Sommerferien Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtkurses Klasse 6/7 „Erdkunde“ von Frau Gatter, die Klasse 8c mit Frau Pannen und die Klasse 10b mit Frau Ostendorf eine Tür unter dem Motto „Das würde ich gern mal an eine Kirchentür nageln? Was muss sich verändern, wie müssen wir uns verändern, um Zukunft positiv und verantwortlich zu gestalten?“
Eine Tür wurde vom Wahlpflichtkurs 6/7 gestaltet. Sie weisen auf die Bewahrung der Schöpfung und das Problem der Vermüllung hin. Leere Plastikflaschen wurden mit viel Müll befüllt, aber auch mit Erde und Pflanzen.
„ So wie wir heute mit der Umwelt umgehen, so werden wir morgen leben“.
Auf der Rückseite hat die 10. Klasse einen überlebensgroßen Kopf des Reformators gemalt und das Thema Arm/Reich bearbeitet. „Die Zukunft der Jugendlichen hängt heute oft vom Geldbeutel der Eltern ab. Das ist unfair“, sagt Till. Deshalb fordern wir: „Gutes Essen für alle, solide Bildung für alle, gleiche Chancen für alle.“
Rassismus lautet das Thema der 8. Klasse. Mit einem Handychat werden Thesen an die Tür genagelt. „Boah wir haben eine Flüchtling in die Klasse bekommen, wieso ist er hier? Lautet die erste Frage? Aaliyah nagelt die erste Antwort an: „Alle Menschen sollen eine Chance haben, ein Leben zu leben ohne Krieg und Gewalt.“ Weitere Thesen folgen. Auf der Rückseite der Tür kannst du in den Spiegel schauen und lesen: …. „und du? Da kannst es verändern! Jetzt gleich!“
Unsere Schüler haben kreative und tolle Ideen entwickelt, so sind sich Frau Gatter, Frau Ostendorf und Frau Pannen einig. Im Flur des Fachrautraktes war kein Durchkommen, Farbeimer, Projektoren, Werk- und Bastelmaterial versperren den Weg. Das Projekt hat allen Schülern/innen sehr viel Spaß gemacht.
Die gestalteten Thesen – Türen, insgesamt 50 Türen von Osnabrücker Schulen, werden zum Abschluss des Projekts des evangelischen Kirchenkreises an zwei Terminen einer breiten Öffentlichkeit präsentiert:
1. im Rahmen der Osnabrücker Kulturnacht am 26. August 2017 auf dem Domplatz
2. am Reformationstag, 31. Oktober 2017 zwischen der Marienkirche und dem Dom.
Zwischen den Terminen besteht für Firmen oder Einrichtungen die Möglichkeit, Türen für eine Ausstellung zu mieten. Informationen unter Projektstelle Brigitte Neuhaus „500Jahre Reformation Osnabrück“ : Telefon 0541/75042638
Unsere beiden Türen finden nach der Ausstellung einen besonderen Platzt bei uns in der Schule.

Singen und Tanzen mit südafrikanischen Gäste -2017

„Welcome in Germany, welcome to our school“ ertönt es von unseren Schülern in der voll besetzten Aula. „We are the world“ schmettert der Chor. Unsere Gäste, eine siebenköpfige Delegation aus dem Kirchenkreis Umfolozi Kwa Zulu Natal in Südafrika werden von unserem Projektchor, Herr Schippmann und Frau Pannen ganz herzlich willkommen geheißen.
Elios, der Leiter der südafrikanischen Delegation bedankt sich bei allen Schülern für die Unterstützung des Aidswaisenprojektes in der Grundschule in Ekukhanyeni. Die meisten Kinder sind Aidswaisen, laufen fünf bis zehn Kilometer zu Fuß zur Schule und haben nichts gegessen. So ist es gut, dass mit dem gesammelten Geld vom Waffelverkauf oder vom Weihnachtsmarkt arbeitslose Frauen ein einfaches Mittagessen zubereiten können. Die Kinder sind sehr dankbar, denn so müssen sie nicht mit hungrigem Magen den Nachhauseweg antreten.
Christian aus der zehnten Klasse übersetzt Elios für unseren fünften Klassen.
Singend und tanzend bewegen sich die Afrikaner auf der Bühne, die Freude ist ansteckend. Erfrischend, swingend singt unser Chor gemeinsam mit unseren Gästen „Can you feel the love tonight“ aus König der Löwen. Zunächst zaghaft oder dann mit großer Freude tanzen und klatschen alle Schüler in der Aula „awimboweh , awimboweh“. Die Stimmung ist „spitze“, das hat man selten im normalen Alltag. The Spirit of South Africa klingt nachhaltig bei den Schülern nach, man hört auf den Fluren in der Pause „awimboweh, awimboweh“.
Kann ich mein ganzes Taschengeld spenden, fragt ein Schüler, ein anderer sagt, nächstes Mal kaufe ich auch eine Waffel und spende auch etwas. Können wir da mal hinfahren?
Gut gelaunt gehen die Schüler und Lehrer zurück in ihre Klassen und dürfen jetzt Fragen an unsere Gäste Fragen stellen, z. B. über die Schule, Apartheit, Mandela, Armut, Kriminalität oder einfach wie man dort lebt. Ein lebhaftes Gespräch entsteht. Ich staune, wie gut viele unsere Schüler Englisch verstehen und sprechen können.
Im Lehrerzimmer erfreuen sich unsere Gäste an den selbstherstellten Snacks des Profils Gesundheit und Soziales. „Don`t forget South Africa, we love you“, damit verabschieden sich unsere Gäste.

Zeitzeuge an der EMR

Am 23.03.2017 hatte die Klasse 9a Besuch im Geschichtsunterricht. Herr Schröder aus Bissendorf stand für 2 Unterrichtsstunden als Zeitzeuge für die Zeit des Nationalsozialismus zur Verfügung. Es kamen jede Menge Fragen aus der Klasse – wann hat man im Geschichtsunterricht schon mal die Möglichkeit eine Person zu befragen, die einen Abschnitt Geschichte wirklich erlebt hat!!
Vielen Dank Herr Schröder.

Gottesdienst 9. und 10. Klassen

Heimat

Die Schüler/innen des 10. Jahrgangs haben einen Gottesdienst zu ihren Erfahrungen im Sozialpraktikum mit Thema Heimat vorbereitet und am 24.02.2017 gefeiert.

Dazu haben sie unterschiedliche Menschen im Altenpflegeheim, im Flüchtlingshaus, dem Cafe´ Mandela und Schüler unserer Schule nach ihrer Meinung befragt.

Hier dazu einige Texte:

  • Eine Bewohnerin im Pflegeheim antwortet auf die Frage: „was bezeichnen sie als Heimat?“ „ Meine Heimat ist mein richtiges Zuhause aus dem ich leider ausziehen musste. Das Heim ist nicht mein Zuhause, sondern nur ein Aufenthaltsort, von dem ich weiß, dass ich da nicht mehr herauskomme“.
  • Einen andere antwortet, dass nicht jeder Ort an dem man lebt gleich Heimat ist, sondern der Ort an dem man sich wohlfühlt.
  • Heimat ist der Ort an dem ich geboren bin. Fotos aus der Kindheit erinnern uns daran.
  • Ein Schüler sagt: Heimat ist der Ort wo ich und meine Familie herkommt, also Russland. Da wo ich mich zu Hause fühle.
  • Heimat ist nicht an einen Ort gebunden, Heimat kann überall sein, ein Ort wo ich mich wohlfühle.
  • Ein Flüchtling sagt, dass Heimat dort ist, wo ich meine Religion ausleben darf.
  • Ein anderer sagt, ich musste meine Heimat verlassen, weil ich dort diskriminiert werde, es gibt Rassenunterschiede und ich kann dort nicht mehr sicher leben.
  • Heimat ist dort, wo die Menschlichkeit ist.
  • Heimat ist unsere Erde.
  • Heimat ist immer in Bewegung.

Schülerinnen unserer Schule  haben folgende Texte geschrieben:

  • Heimat bedeutet ganz viel für jeden Menschen. Ich lebte in Syrien in einem schönen Dorf. Ich bin zur Schule gegangen, ich hatte ein normales Leben. Durch den Krieg sind wir nach Deutschland gekommen und haben alles zurück gelassen - unsere Freunde, Verwandte und alles andere. Ich vermisse meine Stadt, mein Dorf, meine Schule, meine Freundinnen und Verwandten. Ich hoffe, dass ich bald alle wieder sehen kann.
  • Heimat ist für mich der Ort wo du geboren bist, wo deine Familie lebt, du Freunde hast und aufgewachsen bist und wo du die Staatsangehörigkeit hast. Es ist so, aber für mich nicht. Ich lebe in Deutschland und habe die syrische Staatsangehörigkeit.
  • Für mich wäre Heimat Sicherheit und wo Liebe und Glück zusammenhängen, wo alle Menschen friedlich zusammenleben können, wo die Hautfarbe, Religion oder welche Sprache man spricht, egal ist.

Ich lebe nicht mehr in meinem Land Syrien und weiß nicht, ob ich eine Chance bekomme dorthin zurück zu gehen. Ich frage mich immer, ob ich zurückgehen soll oder nicht. Wo ist eigentlich meine Heimat?

Alle diese Texte haben wir in Schlagworten auf Plakaten zusammengefasst.

Heimat bedeutet:

Vergangenheit und Zukunft, Erinnerung, Familie und Freunde, Zuhause sein, Geburtsort, Geborgenheit, Sicherheit, Bleiberecht, Kultur und Religion, Willkommen sein, wo ich geliebt werde.

Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst mit dem Halleluja dreier Schülerinnen sowie Klavierbegleitung und dem Abschlusssegen. 

Wer immer Du auch bist,

Was immer Du auch bist,

Wie immer Du auch bist,

Warum immer Du auch bist,

Wohin immer Du auch strebst,

Wo immer Du auch gehst,
Wo immer Du auch stehst,
Was immer Du auch tust,
Wo immer Du auch ruhst,

 

Wo immer Du auch sitzt,
Wo immer Du auch liegst,

Wo immer Du auch bist,

Ob in der Höhe,

Ob in der Weite,

Ob in der Tiefe,
Du bist in Gottes Hand und
bist dort wohl geborgen.

ER ist Dein Vater, der Dich liebt,
Und Dir die Kraft zum Leben gibt.

                    ER hat Dich
                    In Seine Hand geschrieben;
                    Auf ewig bist Du Sein.

Der Schulkiosk im neuen Outfit

Wir haben uns extra schick gemacht für Euch!

Der EMR-Schulkiosk steht ab sofort in eigenem Outfit im Verkauf. Das Design des Logos stammt vom legendären osnabrücker Tattoo-Artist Simon "the needle" Prior. Bedanken möchten wir uns bei ihm aber nicht nur dafür, sondern auch für die Unterstützung und Hilfe beim Druck und der Organisation der Schürzen. Vielen Dank - ohne Sie wäre es nicht so toll geworden!

Also, ab sofort lohnt sich der Besuch im Kiosk noch mehr! Wir freuen uns auf Euch.

 

Die EMR auf Luthers Spuren

Die Türen werden übergeben.
Quelle: NOZ, 14.02.2017

Türen haben seit Martin Luthers Thesenanschlag eine besondere Bedeutung. Deshalb sind Schüler aus dem Osnabrücker Land jetzt eingeladen, an einem Projekt der Evangelischen Kirche in Zusammenarbeit mit der Bohnenkamp-Stiftung mitzuarbeiten.

Unsere Schüler probieren sich gerade kreativ und künstlerisch unter der Federführung von Frau Pannen aus und entwerfen eigene Ideen für ihre Luthertür. "Was würde ich heute gern mal an eine Kirchentür nageln?" - das ist der Ansatz, der hinter dem Ganzen steckt. Das Ergebnis können wir zur Kulturnacht am 26.09.2017 bestaunen, bewundern und beklatschen.

Vielen Dank Euch allen, die sich so viel Mühe geben und viel Spaß.

Wir sind gespannt

Schüler und Eltern backen Kekse für das Aids-Waisen Projekt in Südafrika

Wer isst nicht gern selbstgebackene Kekse in der Adventzeit.
Das wissen auch die Schüler/innen der Erich- Maria Remarque Realschule und so backten die Schüler der Klasse 6a mit ihrer Elternvertreterin Frau Cambrie und Herrn Thien sowie die Kurse 9 und 10 aus dem Profil Gesundheit und Soziales mit Frau Frau Pannen viele Bleche Kekse, drei große Kisten voll.
Nein, sie haben sie nicht selbst gegessen, sondern auf dem Weihnachtsmarkt für das Projekt in Ekkukanyeni Kwazulu Natal in Südafrika verkauft. Etwa 300 Tüten Kekse, 100 Karten und 50 große Sterne, Waffelverkauf in der Schule und vieles mehr erbrachten einen Erlös von 1441,52 €.
Unterstützt wurden wir von Mitgliedern des Partnerschaft Ausschusses des evangelisch-lutherischen Kirchenkreises.
Damit ist das Mittagessen für ein ganzes Jahr für 150 Aids-Waisen gesichert. Manche Kinder laufen fünf bis zehn Kilometer zu Fuß, oft barfuß zur Schule und für viele ist das Mittagessen häufig die einzig warme Mahlzeit am Tag. Es herrscht große Arbeitslosigkeit in dieser ländlichen Region, die Aids-Rate ist sehr hoch und die lange extreme Trockenheit in den letzten eineinhalb Jahren macht das Leben besonders schwer, weil das wenig angebaute Gemüse vertrocknet ist.
Es freut mich ganz besonders, dass Schüler/innen und Eltern unserer Schule auch in diesem Jahr die Kinder in Ekkukanyeni unterstützen und vielleicht so ein kleines bisschen zu einem besseren Lernen in Ekkukanyeni betragen können.
Viele Käufer waren ganz erstaunt darüber, dass wir am Stand auch von unseren muslimischen Schülerinnen unterstützt wurden. Ihnen ganz besonders und allen Beteiligten gilt ein ganz herzlicher Dank.