Palästina/Israel 2016 - Der Austausch in ein konfliktreiches Land

Am Samstag (17.09.16) trafen wir alle (10 Schüler und Schülerinnen der 9. und 10. Klassen und 2 Lehrer) verschlafen um 6:15 Uhr an der EMR-Realschule ein. Wir hatten eine 12-stündige Reise bis nach Beit Sahour vor uns. Dort endlich angekommen wurden wir den Gastfamilien zugeteilt. Der erste Eindruck war sehr vielfältig, doch die meisten waren zufrieden. Der erste Tag war ein Sonntag und wir trafen uns morgens in der Kirche und sahen uns einen arabischen Gottesdienst an. Anschließend besichtigten wir die Hirtenfelder, wo die Engel den Hirten die Botschaft von der Geburt Jesu brachten. Nachmittags hatten wir Freizeit in den Familien und am Abend trafen wir uns alle, um Bingo zu spielen. Montag und Dienstag besuchten wir mit den Austauschschülern und -schülerinnen unsere Partnerschule, die Evangelical-Lutheran School. Am Mittwoch gingen wir vormittags nach Bethlehem zur Nativity Church - der Geburtskirche Jesu - und in die Altstadt Bethlehems. Mittags aßen wir gemeinsam Falafel und Humus, das traditionelle Essen in Palästina. Am Nachmittag stand ein Flüchtlingscamp auf dem Programm. Wenn man die Lebensumstände dort sieht, weiß man erst zu schätzen, wie gut man es hier hat. Am Abend verabschiedeten sich unsere Gastgeber mit einer kleinen Party in der Schule von uns. Nach fünf tollen Tagen verabschiedeten wir uns von unseren Austauschschülern und fuhren weiter nach Jerusalem. Dort parkten wir unsere Koffer im Hotel und machten uns auf den Weg in die Altstadt, wo wir den ganzen Tag verbrachten und die Klagemauer, die Grabeskirche, den Tempelberg und mehr besichtigten. Es war sehr, sehr schön, aber auch sehr, sehr warm und eng. Am Freitag machten wir einen Ausflug zum Toten Meer und nach Ein Gedi. Nach diesem anstrengenden, langen, aber auch wunderschönen Tag fuhren wir zum Hotel zurück. Auf dem Rückweg sahen wir noch Kamele. Leider ging es am Samstag schon wieder zurück - dieses Mal brauchten wir sogar fast 15 Stunden.
Es waren wunderschöne, unvergessliche Tage. Eine Woche länger hätte nicht geschadet.
Die Palästina-AG

Schüleraustausch mit unserer Partnerschule in Beit Sahour, Palästina

Vom 17.09.16 – 24.09.16 findet der Gegenbesuch statt. Mit 10 SchülerInnen und 2 Lehrern werden wir unsere Partnerschule in Beit Sahour besuchen.

Von Bremen über Istanbul fliegen wir nach Tel Aviv, wo wir mit einem Bus abgeholt und nach Beit Sahour gebracht werden. Dort werden wir dann von Samstag bis Donnerstag bei den Gastfamilien wohnen.

Zusammen mit unseren gastgebenden Schülern und den betreuenden Lehrkräften werden wir unter anderem die Geburtskirche in Bethlehem, das Hirtenfeld und ein Flüchtlingscamp besuchen.

Am Donnerstag verlassen wir dann unsere Gastgeber und quartieren uns in Jerusalem für 2 weitere Nächte ein. Dort werden wir uns ausgiebig die Stadt Jerusalem anschauen. Am Freitag machen wir einen Ausflug zum Toten Meer um dort unter anderem eine Wüstenoase zu besichtigen und im Toten Meer zu schwimmen.

Am Samstag fliegen wir wieder über Istanbul zurück und kommen abends in Bremen wieder an.

 

Palästina Austausch

www.bs-lutheranschool.com/beit-sahour

Zu Beginn dieses Jahres wurde der Kooperationsvertrag mit der Evangelisch-Lutherischen Schule in Beit Sahour durch die Schulleitungen beider Schule sowie Herrn Musharbash als Vertreter der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft unterzeichnet.    NOZ-Artikel...

Die Evangelisch-Lutherische Schule in Beit Sahour (kurz: ELS) wurde 1901 gegründet. Beit Sahour ist eine palästinensische Stadt, östlich von Bethlehem im Westjordanland. Die ELS besteht aus Kindergarten, Grund- und Oberschule, an der ca. 430 Schülerinnen und Schüler von 35 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet werden.Seit Gründung der Schule hat der Deutschunterricht einen hohen Stellenwert. Jedes Kind lernt ab der 3. bis zur 11. Klasse Deutsch neben Englisch und Arabisch. Nach der 11. Klasse können sie das deutsche Sprachdiplom ablegen. Dieses Diplom berechtigt dann zum Studium an einer deutschen Universität.Als Privatschule ist die ELS offen für Jungen und Mädchen, Christen und Muslime, die zur Toleranz, gegenseitigem Respekt und zur Dialogfähigkeit erzogen werden.Die ELS unterhält bereits Beziehungen zu Schulen im Ausland (Deutschland, Finnland und England) und blickt auf eine langjährige Erfahrung mit europäischen Partnerschulen zurück.Weitere Informationen finden Sie unter:www.bs-lutheranschool.com/beit-sahour